º Fraternitas Artis Quaesitae
Die Loge ist eine Gemeinschaft von angesehnen Horasiern, die zum größten Teil Adelig sind. Der Zweck der Loge ist die Sammlung und Erhaltung antiker Kunstschätze. Neben antiken Kunstschätzen werden aber auch hochwertige Kunstobjekte jüngeren Datums geschätzt. Auch die Förderung von begabten Künstlern wird von den Mitgliedern betrieben.
Die Loge besitzt ein hohes Ansehen in der Gesellschaft und eine Mitgliedschaft ist begehrt. Zu den Mitgliedern zählen eine Reihe einflussreicher Adeliger. Durch eine Mitgliedschaft in der Loge gewinnt man eine Beziehung zu diesen Personen, durch deren Unterstützung ein sozialer Aufstieg möglich ist. Die Loge hat nur etwa zwei Dutzend Mitglieder, was eine Mitgliedschaft noch einmal deutlich Exklusiver macht.
Das Logenhaus der Fraternitas Artis Quaesitae steht in Kuslik und ist für die Logengröße überaus großzügig ausgestattet. Zu den Logenmitgliedern zählen:
Comto Balthasar Lorenzio Efferdan di Grimallio von Garlischgrötz
Der Comto entstammt einem kleinen Seitenarm der ehrenwerten und weit verzweigten Familie Garlischgrötz. Die Ursprünge dieses Nebenastes der Grangoer Herrscherdynastie reichen rund 120 Jahre in die Vergangenheit zurück. Ursprünglich eine wohlhabende Familie von Tuchhändlern verstand es Lorenzios Ururgroßmutter Marietta di Grimallio die Reize ihres von Rahja, aber leider nicht Hesinde gesegneten Sohnes Castro zu nutzen, um in das Grangoer Herrscherhaus Garlischgrötz einzuheiraten. Seither sind beide Familien verwandtschaftlich verbunden.
Der Comto ist ein typischer Lebemann und verbringt seine Zeit gerne auf den Festen des Adels, wo er angemessenen Beschäftigungen nachgeht. Dabei begeistert er sich ebenso für die Jagd, wie für das Kartenspiel und den Genuss exquisiter Weine.
Ein besonderes Interesse zeigte der Comto in den letzten Jahren an der Archäologie und antiken Kunstschätzen. Er ist auch Mitglied der Kunstsammlerloge Fraternitas Artis Queasitae. Vor einem Götterlauf arrangierte er sogar selbst eine Ausgrabung im Arinkelwald.
Nachdem es hier zunächst Probleme mit einer zweiten Ausgrabungsgruppe gab, die von der Comtessa Casta Pamina Rahjamande Amaryll von Firdayon Belhanka geleitet wurde, war die Ausgrabung zu guter letzt jedoch überaus erfolgreich.
Im letzten Jahr beerbte er dann überraschend Comto Silem Cronar von Garlischgrötz zu Faggio, einen entfernten Onkel. Auf dem geerbten Schloss Faggio veranstaltete er im letzten Jahr eine Auststellung und Auktion der Fundstücke von der Ausgrabung.
In diesem Jahr hat er zu einer Jagdgesellschaft auf Schloss Faggio geladen.
Gerüchte:
„Der Comto scheint nach mehr Einfluss im Hause Garlischgrötz zu streben. Es sollen mittlerweiel weitere Mitglieder des Hauses an seinem Hof weilen.“
„Der Comto hat das Jagdschloss Faggio unrechtmäßig geerbt.“
„Der Comto heiratet sehr bald (ganz frisches Gerücht), die Braut ist aber noch unbekannt – will er sie wohlmöglich bei der Jagdgesellschaft vorstellen?“
Esquirio Sigmund Cosimo Balthasar ya Distendorf
Der Esquirio ist ein lebensfroher Dilletant aus gutem grangorer Hause (weitläufig verwandt mit denen von Garlischgrötz).
In der Jugend hat ihn seine Mutter nach Methumis zu ihrer Schwester, Base Mechtilda, geschickt, die dort an den Zwölfgöttlichen und Kaiserlich-Bosparanischen Hohen Schulen der Wissenschaften und Lehren der Zwölfgöttlichen Lande lehrt und arbeitet, damit er „was für’s Leben lernt“. Dort hat er sich recht sprunghaft an verschiedenen Fakultäten herumgetrieben und natürlich keinen Abschluß gemacht. Davon war sein Vater gar nicht begeistert und sieht ihn zu Recht als mißratenen Herumtreiber, der gefälligst sein Gold auf der Straße finden soll bis er gelernt hat Verantwortung zu übernehmen.
Im letzten Götterlauf schloss er sich auf Empfehlung seiner Base Mechtilda der Expedition seines Oheims (höheren Grades) des Comto Balthasar Lorenzio Efferdan di Grimallio von Garlischgrötz an. Diese Ausgrabung stellte sich als wahrer Glücksfall für den Esquirio heraus, denn sein Oheim fand dort offensichtlich solchen Gefallen an ihm, das er ihn fortan protegierte. Neben der verbesserten Finanziellen Situation, verbesserte sich auch seine Gesellschaftliche Position. Durch die Mithilfe seines Oheims wurde er in die Kunstsammlerloge Fraternitas Artis Queastitae aufgenommen.
Der Esquirio befindet sich somit momentan in einem Prozess des sozialen Aufstiegs wie weit ihn dieser noch führen wird muss sich jedoch erst noch zeigen.
Gerüchte:
„Der Esquirio ist dabei das Vertrauen des Comto von Garlischgrötz zu verspielen, wahrscheinlich da er ihn zuviel Geld kostet.“
„Der Esquirio hat Kontakte zu zwielichtigem Gesindel. Vieleicht ist er in illegale geschäfte verwickelt.“
„Der Esquiro macht sich für die Unterstützung Tobriens stark.“
Comto Pamino Ludovigo Giaccomo del Montescuro ya Papilio

Der Comto einem Arm des Hauses ya Papilio aus der Domäne Pertakis. Seine Familie residiert von jeher in Kuslik, wo das Familienoberhaupt Cavalliere Remis Hilberto ya Papilio lange Zeit als erfolgreicher Bankier tätig war. Als designierter Erbe des Familienoberhauptes wurde schon sehr früh auf eine weit reichende und umfassende Ausbildung des Comto wert gelegt. Außerdem unterhält seine Familie hervorragende Beziehungen zu den herausragenden und adeligen Persönlichkeiten der Kusliker Umgebung.
Seine weit reichenden Studien führten den Comto in alle wichtigen Städte des Imperium Renascentum Horasi, wo er seine Leidenschaft für die schönen Künste, die das Horasreich im Überfluss zu bieten hat, entdeckte. Seinem Charme, dem gewinnenden Lächeln und der Redegewandtheit des Comto ist es zu verdanken, dass die Reisen ihm blendende Beziehungen und Freundschaften im gesamten Horasreich einbrachten, welche ihm umso mehr von Nutzen waren, als er die Familiengeschäfte von seinem Vater übernahm.
Auch in geschäftlichen Belangen zeigte der Comto großes Geschick, was zusammen mit den weit reichenden familiären Verflechtungen zum verliehenen Titel des Cavalliere führte.
Aktuell nimmt der Comto die Pflichten eines Vizedirectors der Kusliker Filiale der Handelsbank ya Strozza mit großem Erfolg wahr, während er einen Teil der familiären Verpflichtungen an seinen Bruder übertragen hat.
Durch sein Engagement im Bereich der Künste und dank der geschickten Vernetzung mit verschiedenen Logenmitgliedern, welche er bei der Auktion des Comto di Grimallio von Garlischgrötz knüpfen konnte, wurde er wenige Monde später in einer feierlichen Zeremonie im Logenhaus in die Fraternitas Artis Quaestitae aufgenommen.
Ab dem Rahja 1032 BF wurde der Comto häufig in Begleitung der Comtessa del Montesecuro in Kuslik gesehen. Wenige Monde wurde die Verlobung des Paars bekannt gegeben. Unter Anwesenheit einer erlesenen Auswahl des Adels und Hochadels des Horasiats vollzogen beide den Traviabund am 15. TSA 1033 BF.
In der Folgezeit widmete sich der nun neu berufene Comto der weiteren Etablierung der Geschäftsbereiche des Hauses del Montesecuro ya Papilio und der Kontakten zum Hochadel. Sein Charme, seine Intelligenz und nicht zuletzt sein Wohlstand öffneten ihm schnell viele Türen und ließen ihn schnell seine schon vorhandenen Beziehungen weiter ausbauen.
Gerüchte:
„Der Comto hat die Comtessa nur aus politischem Kalkül geheiratet. Er wird nämlich immer noch häufig mit Tamina Celeste Angelique Coccinelle gesehen, welche man schon vor der Hochzeit für seine Favoritin hielt.“
„Wenn er die Comtessa nicht geheiratet hätte, wäre er bestimmt nie in der Fraternitas Artis Quaesitae aufgenommen worden.“
„Der Vater des Comto wurde etwas früh gechäftsunfähig, wodurch sein Sohn schnell in eine wichtige Position aufstieg. Er hat dabei wohlmöglich nachgeholfen.“
Comtessa Isora Graziella Dulcinea Phejanca del Montesecuro
Über den Werdegang der Comtessa ist wenig bekannt. Ihr Vater, Comto Alonso Rinaldo del Montesecuro, musste vor nun schon fast 40 Götterläufen wegen unglückseliger Verstrickungen, manche behaupteten er sei das Opfer einer Intrige gewesen, das liebliche Feld verlassen und ins Exil gehen. Erst nach seinem Tod, vor etwa 12 Götterläufen, kehrte seine in der Ferne geborene Tochter in die ihr unbekannte Heimat zurück um den ihr zustehenden Platz einzunehmen.
Viele über die normale mittelreichische Etikette hinausgehende Feinheiten des Alltags einer Adeligen im Horasreich musste sie erst erlernen, doch mangelndes Wissen machte sie durch einen wachen Verstand wett. So schaffte sie es mit Charme und Verstand innerhalb weniger Jahre von einer unbedeutenden Landadeligen zu der Mätresse eines aufstrebenden jungen Adeligen mit großen Ambitionen bei Hofe zu werden. Ihre immer weiter wachsenden Kontakte geschickt nutzend hat sie sich ein Netz aus Gefälligkeiten und Einfluss gewebt welches ihr ermöglicht aus dem Hintergrund zu agieren und dennoch einen gewissen Einfluss auszuüben. Gesellschaftliche Anlässe sind eine gute Möglichkeit diese Kontakte zu pflegen, und so ist sie ein häufig gesehener Gast oder bisweilen auch Gastgeberin bei diesen Anlässen.
Der Fraternitas Artis Queastitae ist sie vor wenigen Jahren beigetreten, nicht zuletzt weil sie auf diesem Wege das angenehme –das Sammeln und Bewundern von Kunstobjekten- mit dem nützlichen, sprich Aufbau und Pflege neuer Beziehungen, verbinden kann.
Die Auktion Des Comto di Grimallio von Garlischgrötz im Rahja 1032 BF brachte sie dann ihrem Ziel, der Reetablierung des Rufes ihres Hauses in der horasischen Gesellschaft, erheblich näher. Dort lernte sie auch dem Cavalliere Pamino Ludovigo Giaccomo ya Papilio kennen und lieben. Der Traviabund, geschlossen am 15. Tsa 1033 BF, ließ die Linie del Montesecuro von den hervorragenden Verbindungen und dem Ruf des alten Hauses ya Papilio weiter profitieren. Dies gipfelte in einer Einladung der Comtessa an den Horashof, um nach dem Aufdecken der galahanistischen Kabale zu ungunsten ihres Vaters das Anliegen über die offizielle Wiederherstellung des Familienrufs persönlich vortragen zu können.
Gerüchte:
„Die Comtessa brauchte das Geld des wohlhabenden Cavallieres und hat ih nur deshalb geheiratet. Dieser erhielt dafür Titel und Logenmitgliedschaft.“
„Der Versuch nach so langer Zeit eine Verschwörung aufzuklären ist sehr fragwürdig – ob die beweise wirklich alle echt waren?“
„Am darf gespannt sein, wie sich die Comtessa langfristig auf die finanzen des Comtos auswirken wird.“
Marchessa Meliora Yesaria Korisande Gravatia zu Rethis
Die Marchessa zu Rethis stammt aus einer alten aber seit jeher sehr kleinen Adelsfamilie. Mittlerweile ist die Familie jedoch quasi erloschen und Meliora Yesaria Korisande Gravatia ist das letzte verbliebene Mitglied dieses edlen Geschlechts.
Meliora Gravatia ist schon seit langen Jahren ein Mitglied der vornehmen Gesellschaft des Horasreiches. Bereits in jungen Jahren wurde sie in den Rang einer Cavalliera erhoben.
Im Jahr 1014 BF war sie an der Gründung der der Kunstsammlerloge Fraternitas Artis Queastitae beteiligt. Damals war die Loge noch klein und unbedeutend. Bedeutung gewann die Loge erst mit dem persönlichen Aufstieg von Meliora Gravatia.
Im Jahre 1022 BF wurde die Cavalliera vom erst kurz zuvor zurückgekehrten Seekönig Palamydas Thaliyin in den Rang einer Marchessa zu Rethis erhoben. Was der Grund für die Erhebung in diesen hohen Rang war ist nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass die Fraternitas Artis Queastitae dadurch deutlich an Bedeutung gewann. Schließlich bedeutet eine Mitgliedschaft seit dem auch einen guten Kontakt zu der Marchessa.
Abgesehen von den Treffen mit ihren Logengeschwistern lebte die Marchessa in den letzten 10 Jahren eher zurückgezogen. Es ist allerdings unbestritten, dass ihr Wort bei vielen wichtigen Personen ein hohes Gewicht besitzt.
Gerüchte:
„Die Marchessa soll viel älter sein als sie aussieht. Angeblich fließt Elfenblut in ihren Adern.“
„Titel und Reichtum soll sie Schmuggelgeschäften verdanken, die sei gemeinsam mit dem Seekönig hinter dem Rücken der Kaiserin betrieb“
„Als einflussreichstes Mitglied der Fraternitas Artis Quaesitae plat die Marchesa die Aktivitäten der Loge bald auf andere Bereiche auzudehnen.“
Doktor Muraco Castellani
Muraco Castellani stammt aus einer einfachen vinsalter Familie. Seine Eltern waren hatten niedere Aufgaben in der Verwaltung inne. Lange Zeit sah es so aus, als ob Muraco dieselbe Laufbahn wie seine Eltern einschlagen würde. Dann jedoch wurde es ihm durch eine glückliche Fügung ermöglicht ein Studium an der Rechtsschule zu Vinsalt zu absolvieren.
Mit dieser Ausbildung war es Muraco möglich eine Karriere in der Staats-Advokatur zu beginnen. Einige Jahre diente er so dem Staat durch die Klärung von Rechtsstreitigkeiten und wurde von der Rechtsschule schließlich gar mit dem Titel des Doktors der Rechtskunde geehrt.
Im Jahre 1018 BF verließ er schließlich die Staats-Advokatur. Wie die genauen Umstände seines Ausscheidens aus dem Staatsdienst waren ist unbekannt, aber wahrscheinlich war es nicht freiwillig.
Nun hätte dem Doktor eigentlich der soziale Abstieg bevor gestanden. Jedoch gelang es ihm in die damals noch kleine Kunstsammlerloge Fraternitas Artis Queastitae aufgenommen zu werden. Durch die Unterstützung seiner Logengeschwister konnte er seinen sozialen Status wahren und es gelang ihm sogar so viele Kontakte zu knüpfen, dass er bereits ein Jahr später das Amt des Schriftführers übernahm, in welchem er seitdem immer bestätigt wurde.
Somit kümmert sich der Doktor seit bald 15 Jahren um die Verwaltung der Loge. Im Jahre 1032 BF war der Doktor nach dem Tod von Comto Silem Cronar von Garlischgrötz zu Faggio sogar kommissarisch Schatzmeister der Loge. Er ist mittlerweile eine feste Institution, obwohl sein sozialer Stand geringer ist als der der meisten anderen Mitglieder.
In seiner Begleitung befindet sich häufig seine Nichte Obra Castellani, die auf diesem Weg in den besseren kreisen Bekanntheit erlangt hat. Der Doktor ist dabei immer bemüht seine Nichte vor allem zu bewahren was er für moralisch zweifelhaft hält.
Gerüchte:
„Der Doktor wurde aus der Staats-Advokatur geworfen, weil er sich nicht dem Willen seiner vorgesetzten beugen wollte.“
„ Als er kommisarisch Schatzmeister war hat der Doktor gefallen an dem größeren Einfluss gefunden. Jetzt strebt er dauerhaft nach einer höheren Position“
„Seine Nichte wird von ihm so sehr beschützt, dass sie kaum Freiheten hat sich eigenständig zu entfalten.“
Esquirio Alvaro Cyprian ya Mornicala
Der Esquirio stammt aus dem grangorischen Haus ya Mornicala, hat aber auch sehr gute Kontakte in die Nordmarken wo er einst Leiter der Grötzererb Inspektion war und noch immer ein Junkergut besitzt.
Das einflussreichste und bedeutendste Mitglied der Familie ya Mornicala ist Comtessa Gilia ya Mornicala die Botschafterin des Lieblichen Feldes in Khunchom.
Im Jahr 1032 BF war er zu der Kunstaustellung und Auktion des Comtos von Garlischgrötz geldaden und knüpfte dort sehr erfolgreich Kontakte zur Fraternitas Artis Quaesitae und wurde daraufhin in die Loge aufgenommen.
Gerüchte:
„Der Esquirio ist ein mittelreichischer Spion.“
„Wen das wichtigste Mitglied der Familie schon ins Auslad geschickt wird, kann die Familie nicht sehr beliebt sein.“
„Seine Aufnahme in die Loge ging sehr schnell. Vieleicht hat er in irgendeiner Weise nachgeholfen.“
Cavalliere Philipus Armalius Firutin von Marvinko
(Bisher: Cavalliera Philipa Amalia Firunita von Marvinko – Geschlecht geändert)
Der Cavalliere ist ein Cousin von Graf Croenar von Marvinko, welcher ihn auch in den Rang eines Cavalliere erhob. Die deutlich engere Bindung hatte er jedoch immer zu seinem anderen Cousin Abelmir von Marvinko. Die Beiden verband schon immer der starke Glaube an Hesinde.
Der Cavalliere interessierte sich schon immer sehr stark für Historie und verbrachte einen Grossteil seines Lebens in den Bibliotheken der Hesinde Tempel, bei der Studie alter Schriften. So muss er heute als außergewöhnlicher Experte auf dem Gebiet der Geschichte gelten.
Für ein Noviziat in der Kirche der Weisen Göttin wäre er bestimmt geeignet gewesen doch er sah dies nie als seine Bestimmung an. Lediglich die niederen Weihen eines Akoluthen empfangen hat er empfangen.
An aktuellen politischen Geschehnissen zeigte er hingegen nie besonderes Interesse. Und an den Taten seiner Verwandten in den Thronfolgekriegen war er nicht beteiligt.
Vor 10 Jahren wurde der Cavalliere Mitglied der Kunstsammlerloge Fraternitas Artis Quaesitae und schaffte aufgrund seines immensen Wissens einen schnellen Aufstieg in dieser. Bereits nach wenigen Jahren wurde er zum Schatzmeister der Loge ernannt und mittlerweile ist er sogar zum Vorsitzenden gewählt worden.
Gerüchte:
„Seinen Aufstieg in der Loge verdankt er der Marchessa zu Rethis die ihn immer protegiert hat.“
„Der Cavalliere arbeitet mit der Marchesa zu Rethis an einer neuausrichtung der Loge.“
„Auf gesellschaftlichen Anlässen sieht man ihn sehr selten, da es nicht seinem naturell entspricht zu feiern.“
Cavalliere Gilmond di Gavi (verstorben)
Gilmond di Gavi ist ein reicher Händler aus Vinsalt. Die Grundlage seines Vermögens hat er durch den Handel mit Wein gelegt. Heute steht der Name di Garvi für gute Weine.
Als neureicher versuchte er lange Jahre lang Annerkennung in Adelskreise zu erlangen. Zu diesem Zweck legte er sich ein prestigeträchtiges Hobby zu, das sammeln von Antiquitäten. Jedoch zeigte er dabei keinerlei Sachverstand und erwarb nur willkürlich teure Stücke.
Seine Bemühungen in die Kunstsammlerloge Fraternitas Artis Queastitae aufgenommen zu werden blieben einige Jahre lang erfolglos. Ernsthafte Erfolgchancen hatte er erst, nachdem er in den Rang eines Cavalliere erhoben wurde. Seine Erhebung in den Adelsstand erhielt er durch den Senat von Drôl, weshalb es sehr wahrscheinlich ist, dass er seinen Titel schlichtweg gekauft hat.
Doch auch mit seinem Adelstitel gab es in den Reihen der Fraternitas Artis Queastitae noch Widerstand gegen seine Aufnahme. Erst nachdem mit der Comtessa von Firdayon-Belhanka seine stärkste Widersacherin aus der Loge ausgeschlossen wurde, gelang es ihm schließlich aufgenommen zu werden.
Der Cavalliere wurde kurz vor dem Fest des Comtos von Garlischgrötz im Jahre 1032 BF in seinem Haus in Vinsalt ermordet. Auf dem Fest des Comtos wurde kurz darauf seine Nichte Madalena Prosperie ermordet. Beide verbrechen konnten nicht aufgeklärt werden.
Gerüchte:
„Durch seinen Tod wurde platz in der Loge frei – wohlmöglich hat eines der Logengeschwister damit zu tun. “
„Es könnte sich um eine Racheaktion der Comtessa von Firdayon-Belhanka gehandelt haben.“
„Der Wein von den Güter die ihm früher gehörten soll genießbarer geworden sein.“
